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Bewertung von Polyolen in Nahrungsmitteln

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Hallo zusammen,

 

ich habe diverse Produkte in der Sportnahrung gefunden wo der Kohlenhydratanteil sich auf so genannte Polyole bezieht. Kann mir jemand sagen ob diese anders zu bewerten sind in der HSD oder ist der Unterschied rein darin gelegen das sich das nicht auf den Insulin Spiegel auswirkt.

 

Bin einfach auf der Suche nach etwas Leckerem was HSD konform ist.

 

Gruß

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Du meinst folgendes: https://de.wikipedia.org/wiki/Polyole

 

...also Zuckeraustauschstoffe? https://de.wikipedia.org/wiki/Zuckeraustauschstoffe

 

Auf die HSD bezogen wird sicher MiMi oder Raph dazu eine Antwort haben, falls sich nichts in der FAQ findet...

 

Ganz grundsätzlich (und unabhängig von der HSD) würde ich raten, mehr auf natürliche Lebensmittel zu setzen und besonders, wenn die Süße der Austauschstoffe etwas bei dir auslöst (Verlangen nach mehr Süßem), versuchen komplett auf Ersatz- bzw. Austauschstoffe zu verzichten. Für viele Menschen wäre es besser, ihre Geschmacksnerven wieder zurück zu weniger Süßem "umzuerziehen"...

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In der HSD ist zb Süßstoff ok. Steht ja auch so im Buch. Denn das enthält keine Kalorien. 

Ansonsten natürlich wie Ghost schon schrieb, wenn man durch etwas mehr verlangem nach süßem bekommt, sollte man das natürlich eher meiden. Vorallem in der HSD ist das nicht förderlich. 

 

Vergiss etwas den Gedanken an HSD und lecker. ;)

Fleisch kann man natürlich mit vielen Gewürzen lecker zubereiten.

Ebenso kann man Quark mit diveren Su-Royal Flavor oder Flavdrops lecker gestalten. 

Aber im allgemeinen ist die HSD nicht als "lecker" anzusehen :P

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Ich würde auf jeden Fall immer den Süßstoffen den Vorzug geben gegenüber Zuckeraustauschstoffen.

Letzteres kann auf die Verdauung gehen, man kennt ja den Aufdruck "Kann bei übermäßigem Verzehr abführend wirken".  ;)

 

Ansonsten was Mimi und Ghost schon sagten, wobei das Ziel von Ghost schon sehr hoch gesteckt ist, obschon ehrenwert!

Am einfachsten geht die HSD mit wenig Aufwand einher. Quark (mit Whey), Thunfisch+körniger Frischkäse, Fleisch. Langweilig, aber es funktioniert.

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... wobei das Ziel von Ghost schon sehr hoch gesteckt ist, obschon ehrenwert! ...

 

Ich will es nicht off-topic machen, aber welche Ziele sind sehr hoch gesteckt? So extrem habe ich doch nicht formuliert, oder doch?

 

Interessant fand ich folgendes:

Es hat sicher niemand hier ein Problem, ein, zwei Gläser Orangensaft zu trinken, oder? (Oder gar mehr...)

Aber sicher hat schonmal jemand eigenen Saft gepresst und sich gewundert, wie viele Orangen es braucht, um dieselbe Menge Saft herzustellen.

Und wenn man sich vorstellt, diese Menge Orangen stattdessen zu schälen und zu essen...

 

Man erkennt sicher, worauf es hinausläuft... EXRX hat dazu ein Beispiel vom Verzehr von Äpfeln (Apfelmus und -saft) und deren Auswirkungen auf Insulin auf den Seiten (gleich oben): http://www.exrx.net/Nutrition/NutritionTidbits.html

 

Wenn der TE "lecker" mit "süß" in Verbindung bringt und sich nun in der HSD eingeschränkt sieht, dann kann man nach Ersatz schauen oder eben darüber nachdenken, die Gelegenheit zu nutzen etwas anders zu machen. Ich wollte aber nichts "mit Gewalt herbeireden", was nicht da ist.

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Hallo zusammen,

 

ich habe diverse Produkte in der Sportnahrung gefunden wo der Kohlenhydratanteil sich auf so genannte Polyole bezieht. Kann mir jemand sagen ob iese anders zu bewerten sind in der HSD oder ist der Unterschied rein darin gelegen das sich das nicht auf den Insulin Spiegel auswirkt.

 

 

Ich behaupte mal, dass das gar keinen Unterschied macht. Sportnahrung klingt jetzt auch eher nicht nach natürlicher Nahrung, der Du aber den Vorzug geben solltest.

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Sorry Ghost, wenn ich das zu drastisch und undifferenziert formuliert habe.

Ich meinte hochgesteckt nicht verallgemeinert, ich persönlich denke, man kann da gut rangehen und Stück für Stück von Zucker und Süßstoffen wegkommen, zumindest 80-90% der Zeit.

Aber auf den normalen HSD'ler, der nach etwas Süßem sucht, trifft das "einfach" nicht so zu und auf den Stereotypen, den ich da im Kopf habe, ist es eher ein hochgestecktes Ziel und klingt mehr nach "alles umwerfen".

Natürlich ist es von mir hier auch verkehrt solch einen Stereotyp im Kopf zu haben. 

Ich bezog mich vor Allem auf den letzten Absatz, kompletter Verzicht, das ist heutzutage meistens mit einer sehr starken Umstellung verbunden.

Ansonsten bin ich da ganz deiner Meinung und selbst auf dem Weg hauptsächlich unverarbeitet zu essen.

Wie lang hat es denn bei dir gedauert auf deine heutige Ernährung umzustellen oder hast du schon immer so gegessen? Wenn ja, wurdest du direkt schon so erzogen? Ich weiß, das ist jetzt schon ein bisschen her.  :lol:

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Sorry Ghost, wenn ich das zu drastisch und undifferenziert formuliert habe.

...

Wenn ja, wurdest du direkt schon so erzogen? Ich weiß, das ist jetzt schon ein bisschen her.

 

Charmant... sich erst entschuldigen und mich dann an mein Alter erinnern.  :D  :P

 

Ich hatte ja nur vorgeschlagen auf Austausch- und Ersatzstoffe zu verzichten, wenn man in der HSD ein unnatürliches Verlangen nach Süßem empfindet und nicht komplett und grundsätzlich auf alles Süße zu verzichten.

 

(Trocken-) Früchte haben eine natürliche Süße, Tomaten bspw. auch (abhängig vom Reifegrad natürlich), Honig geht gut zum süßen usw. ... Kompletter Verzicht ist IMHO nicht nötig.

 

Meine eigene Ernährung ist, wie ich wiederholt schrieb, nicht so weit umgestellt, wie ich es gerne hätte und sinnvoll fände... Ich esse sicher nicht KH-arm (dafür brauche ich auch kein Tracking, um das zu wissen), aber eben vorzugsweise (selbstgebackenes) Vollkornbrot (mit Honig, statt Zucker als Zutat also kein süßes Brot; aber zum essen auch mal mit Honig drauf), Kartoffeln oder Reis (Nudeln weniger). Haferflocken und Milch zum Frühstück an Trainingstagen, ansonsten eher Quark (Rahmstufe). Mittags, wenn es die Kantine hergibt vorzugsweise Salate, Gemüse (und Fleisch/Fisch), aber keine Kartoffeln o. ä. als Beilagen. Was weitgehend wegfällt sind Süßigkeiten, Kuchen oder Süßspeisen/Desserts, außer bei besonderen Gelegenheiten (besondere Feiern, Weihnachten...). Diese Umstellung fiel mir nicht so schwer.

 

An Schokolade habe ich nur welche mit 99% Kakau-Anteil für mich im Haus. Meine Empfehlung zur Umgewöhnung des Geschmacks... so eine Schokolade kaufen und jeden Tag ein Stück essen. ;)

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Auch, wenn es nicht direkt zum Thema gehört, möchte ich nur kurz zwei Dinge loswerden.

 

1.) Ich liebe diese Stimmung hier im Forum, auch wenn ich nicht mehr so aktiv bin, wie früher. Erst dem guten Ghost etwas Honig ums Maul schmieren und dann (natürlich unbeabsichtigt) auf sein Alter anspielen. Leute, ihr zaubert mir immer wieder ein Schmunzeln in mein Gesicht, danke dafür!

 

2.) Seit einer Woche esse ich jeden Tag 10 Gramm (das ist 1 Stück) von der Lindt Excellence 90% Mild Edelbitterschokolade. Das stillt meinen Bedarf nach Schokolade wunderbar, ich liebe einfach diesen intensiven Kakaogeschmack von Bitterschokolade. Die Lindt Excellence 99% habe ich noch nicht probiert, weil sie mir zugegebenermaßen zu teuer ist. Da hat die Tafel nur 50 g und kostet ebenfalls 2,29€, wohingegen ich bei der 90%-Variante für den gleichen Preis die doppelte Menge (100 g) bei einer Tafel bekomme.

 

Insofern: Daumen hoch für dunkle Schokolade mit hohem Kakaoanteil!  :wub:

 

PS: Lindt habe ich nur deshalb genommen, weil in der Zutatenliste dort kein Mist auftaucht. Vergleichbare Alternativen habe ich noch nicht gefunden, bin aber offen für Vorschläge!

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Charmant... sich erst entschuldigen und mich dann an mein Alter erinnern.  :D  :P

 

Ja, ich denke immer, du bist so ca. Mitte 30.  ;)

Bin ich grad wieder drüber gestolpert, eigentlich weiß ich ja wie alt du bist.  :D

Aber gefühlt bist du maximal 35. Aber ja nicht in Wirklichkeit... :rolleyes:

:P  :P  :P

 

Vielleicht muss man auch noch ein wenig differenzieren ob man abnimmt oder nicht.

Das hat schon was wenn man einfach dadurch abnehmen kann, dass man mal ne Zeit das Süße in seiner Ernährung durch Süßstoff ersetzt und dadurch ein paar Kalorien spart.

 

Lassen wir das Thema Süß/Zucker/Süßstoff unnötig oder nicht einfach erstmal beiseite. Ich bin ja deiner Meinung, dass es besser wäre ohne Süßstoffe, Aromen etc.

 

Nochmal zurück zur Ausgangsfrage: Physiologisch ist Süßstoff ok in der HSD, psychologisch sehe ich das kritisch. Gerade wenn man ne HSD 4 Wochen und länger macht, kann man sich vom Süßem sehr gut entwöhnen wenn man auch Süßstoffe komplett weglässt und maximal im Refeed Früchte und Beeren verwendet.

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@ Dominik E.

 

Ich nehme "VIVANI Panama Feine Bitter 99% Cacao" aus dem örtlichen Bioladen... Preis weiß ich gerade nicht, aber im Zweifel auch teurer, als was du genannt hast. ;)

 

Zutaten: Kakaomasse, Kakaobutter, Kokosblütenzucker (alles aus biologischem Anbau); kann Bestandteile von Schalenfrüchten, Milch und Gluten enthalten

Nährwerte (100g): 672kcal, 64,3g Fett (davon gesättigte Fettsäuren 40,05g), 7,4g KH (davon 0,5g Zucker), 8,8g Eiweiß, 0,02g Salz

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