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Maximal 45 bis 60 Minuten trainieren wegen Kortisol?

Das ist Unsinn. Die Studien auf die dieser Mythos beruht wurden an Ausdauersportlern durchgeführt. Oh Wunder, nach 45 Minuten ist eine durchgehende Ausdauerbelastung sehr stressig für den Körper.

Zudem spielen Schwankungen im Hormonspiegel im Kraftsport keine gigantische Rolle. Einen Zusammenhang zwischen Kraftsteigerung bzw. Muskelmassezuwachs und Kortisolspiegel gibt es nicht (in beide Richtungen).[1]

Die Nebenwirkungen einer Therapie mit Kortison sind übrigens nicht zu vergleichen mit den physiologischen Fluktuationen des Kortisolspiegels. Genauso wie leichte Schwankungen im Testosteronspiegel kaum einen Unterschied machen im Vergleich zu den Mengen, die beim Doping eingesetzt werden.

Autor: Johannes Steinhart, M.Sc. Biomedizin und Ernährungswissenschaften // Trainer, deutsche Fitnesslehrer Vereinigung

  1. West DW, Phillips SM. Associations of exercise-induced hormone profiles and gains in strength and hypertrophy in a large cohort after weight training. Eur J Appl Physiol. 2012 Jul;112(7):2693-702. doi: 10.1007/s00421-011-2246-z. Epub 2011 Nov 22. PubMed PMID: 22105707; PubMed Central PMCID: PMC3371329.West DW, Phillips SM. Associations of exercise-induced hormone profiles and gains in strength and hypertrophy in a large cohort after weight training. Eur J Appl Physiol. 2012 Jul;112(7):2693-702. doi: 10.1007/s00421-011-2246-z. Epub 2011 Nov 22. PubMed PMID: 22105707; PubMed Central PMCID: PMC3371329. Volltext[]

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