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Dosenjohannes

Maximales Kaloriendefizit: Gibt es das wirklich?

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http://fitness-experts.de/abnehmen/maximales-kaloriendefizit

 

Hat jemand Bock darüber zu diskutieren oder hat eigene Erfahrungen?

Ist es überhaupt relevant, wenn man sich an die Vorgaben der Experten hält?

 

Was mir nicht ganz klar ist: Es ist ja nicht so, dass 1kg Fettgewebe genau 70kcal, also ca. 10g Fett am Tag verbrennen kann, sondern, dass der Körper irgendwann anfängt vermehrt die Energie aus der Muskelmasse zu beziehen. Sonst könnte man dieses Verhältnis ja nicht durchs Training zu Gunsten des Muskelerhalts verschieben. Die Zahl ist doch dann am Ende überhaupt nicht relevant für den Einzelnen, oder doch?

So wie ich das verstehe, regelt der Körper über die Hormone gegen wenn zu wenig Nährstoffe zugeführt werden. Aber das setzt bei dem einen sicherlich früher ein und beim anderen später und das sicherlich nicht nur aufgrund der vorhandenen Fettmasse.

Im Umkehrschluss hieße es dann ja auch wieder, dass man z.B. locker ein Defizit von 60kcal * Fettmasse in kg fahren kann ohne sich groß über Muskelverlust Sorgen zu machen.

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das einzig relevante, was ich daraus ableiten könnte, ist möglicherweise bei 30% KFA ein noch höheres Defizit fahren zu können, als in der HSD3 angegeben. Das ginge in der Praxis wohl nur über mehr Bewegung und weniger Protein.

 

Aber auch das scheint mir sehr theoretisch, da eine HSD schon anstrengend genug ist.

 

Das gemäss der 70er Formel zu hohe Defizit der HSD2 und 1 könnte man als möglichen Grund annehmen, warum einige HSDler hier Probleme bekommen, wenn sie sich von oben den 20% KFA nähern?

 

Vielleicht sollte ich mal trotz >20% eine HSD1 machen. :)

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Vielleicht sollte ich mal trotz >20% eine HSD1 machen. :)

 

Müsstest dann aber auch nen geringeren KFA annehmen um das Protein zu erhöhen und somit die Kalorien.

Dann kannste aber auch einfach ganz normal HSD2 machen und bisschen Kohlenhydrate und Fett (eigentlich vornehmlich Fett) hinzufügen um das Kaloriendefizit so weit zu verkleinern, bis es passt. Ist dann zwar keine HSD mehr, aber immer noch n großes Defizit.

Ging aber ja darum ab wann Muskeln abgebaut werden. Kann ja sein, dass einige sich beschissener fühlen in nem bestimmten Bereicht, aber trotzdem keine Muskeln verlieren wenn man alles so macht wie beschrieben.

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Interessant wäre das ganze insofern, da man - weiß nicht, wem es noch so geht - oft den Eindruck hat, dass der Körper beim Abnehmen quasi seinen eigenen Gesetzen folgt und die Gewichtsabnahme selten dem entspricht, was man sich so schön als theoretisches Defizit ausgerechnet hat. Einerseits gibt es da die Schwankungen, weil wir nicht wirklich wissen, wieviele Kalorien wir am Tag wirklich als Bewegungsenergie umsetzen, wie genau die bekannten Durchschnittswerte von Lebensmitteln mit dem konkreten Produkt, das wir verzehren, übereinstimmen oder wieviele Kalorien durch thermogenetische Effekte wirklich aufgenommen werden ode wortwörtlich verpuffen. Andererseits könnte es natürlich sein, dass wenn wir von einem praktischen Kaloriendefizit ausgehen, das für den Körper machbar ist, es eine Art Selbstregulation des Körpers gibt - wenn man die ermitteln könnte und wüsste, was das maximale Defizit des Körpers ist, könnte man natürlich optimal seine Diät planen.

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Als ich damals meine langfristige Diätvon fast 87kg auf unter 75kg gefahren hab, habe ich 0,5kg pro Woche angepeilt bzw. 20% Defizit, das hat ziemlich exakt 26 Wochen gedauert das ganze, ich war da sehr konsequent, da konnte ich das ziemlich genau planen und das theoretische Defizit hat mit der praktischen Abnahme übereingestimmt.

Das galt aber halt für solch ein sehr moderates Defizit. Ich könnte mir vorstellen, dass es in den Grenzbereichen einfach schwierig wird, also bei hohem Defizit, genau zu sagen, wie der Körper sich dann verhält.

Wettkampfbodybuilder müssen ja irgendwann mit den Kalorien immer weiter und weiter runter, und zwar mehr als man durch die Gewichtsabnahme erwarten würde.

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